Startseite

Herzlich Willkommen!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben und Sie für unser Kirchenprojekt "Freundeskreis der St. Ägidiuskirche Hergisdorf" gewinnen. Ziel ist es, die Kirche für das geistliche und kulturelle Leben wieder aufzubauen und zu erhalten.

Wir würden uns freuen, Sie bald in der St. Ägidiuskirche begrüßen zu können und wünschen Ihnen auf unseren Seiten viel Freude.

Herzliche Einladung!

Alte Fotos zum Tag des offenen Denkmals in der
Hergisdorfer St. Ägidiuskirche am 11.09.2016

Spaziert man durch Hergisdorf erblickt man bald die auf einer Anhöhe östlich des Dorfes gelegene St. Ägidiuskirche. Aus heimatlichem Zechstein im Jahr 1472 errichtet, zählt sie zu den bedeutenden Baudenkmälern unserer Region. Beeindruckend ist die einheitlich spätgotische Ausstattung mit Schnitzaltar, Sandsteinkanzel, Taufstein und Tabernakel aus der Zeit um 1515. Der hallesche Kunsttischler Gabriel Tunzel fertigte 1523 das mit Ornamenten und Schriftbändern geschmückte Chorgestühl. Für unsere Bergbauregion sehr bedeutsam sind zwei Grabsteine rechts und links des Altars. In der Vorhalle der Kirche findet man an der rechten Wand ein Relief Martin Luthers, dessen Motiv der Gemeinde Hergisdorf als Dorfsiegel diente. Die Orgel wurde 1791eingebaut.

Zum Tag des offenen Denkmals zeigen wir Fotos aus vergangen Zeiten, wie die Glockenweihe im Jahr 1952 und verschiedene kirchliche Feste in Hergisdorf. Ein sehr schönes Bild zeigt neben den Turm unserer Kirche den Gittermast der geplanten Seilbahn zwischen Sangerhausen und Helbra.

Gern möchten wir sie zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag d. 11.09.2016 nach Hergisdorf einladen. Vielleicht besitzen Sie ja selbst alte Fotos, die Sie zum Scannen mitbringen könnten. Wir würden uns freuen. Unsere Kirche ist ab 10.30 Uhr für Sie geöffnet.

Zum Abschluss dieses Tages findet um 17.00Uhr ein Solokonzert für Akkordeon mit Kevin Dietrich statt.

Der Eintritt ist frei! Am Ausgang bitten wir um eine Spende zur Deckung der Unkosten.

Ihr Freundeskreis „St. Ägidiuskirche Hergisdorf“

Kevin Dietrich - Akkordeon

Kevin Dietrich wurde 1992 in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) geboren.

Schon im Kleinkindalter hat sich durch die musikalische Früherziehung ein großes Interesse für Musik entwickelt. Zu dieser Zeit sorgte auch sein Großvater für unterhaltsame Stimmung auf dem Akkordeon bei Familienfeiern, jedoch ausschließlich mit Volksmusik. Dadurch wuchs das Interesse an diesem Instrument, woraufhin er im Oktober 1998 bei Dieter Giesemann die musikalische Ausbildung an der Kreismusikschule „Béla Bartok“ in Staßfurt begann.

Im Laufe der Unterrichtsjahre erzielte Kevin bei zahlreichen Wettbewerben grandiose Erfolge, wie z.B. den 1. Preis beim „Deutschen Akkordeon Musikpreis“ 2006, sowie einen 1. Preis bei "Jugend musiziert" im Jahr 2010 mit einer anschließenden Einladung zu einem fast zweiwöchigen Aufenthalt in Tokyo, einschließlich mehrerer Konzerte.

Mit dem Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt unter der Leitung von Lutz Stark konnte Kevin mit nun mehr als 10 Jahren Spielerfahrung in diesem Orchester wertvolle Erfahrungen im Zusammenspiel mit anderen Akkordeonisten sammeln und bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland mitwirken. Seit 2014 als Tutor agierend, führten ihn schon Konzertreisen unter Anderem nach Kroatien und Ungarn.

Mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 fing Kevin ein Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Stefan Hussong an, welches er im Sommer 2015 mit dem "Bachelor of Music" abschloss und seit Oktober 2015 mit dem "Master of Music in Performance" fortsetzt. Seither wirkte er bei verschiedenen Uraufführungen, wie z.B. "Refidim junction" von Magret Wolf und "Sitherwood" von Graham Lack, mit.

Ein Verein reaktiviert vergessene Dorfkirche

»Ein Artikel von Dr. Mathias Köhler« Der Countdown zum Reformationsjubiläum 2017 läuft. Längst ist entschieden, welche Stätten sich mit der Aura und dem Namen Martin Luthers schmücken dürfen. Hergisdorf im Mansfelder Land, besser bekannt durch sein »Dreckschweinfest«, gehört nicht dazu. Und so erinnert vieles an das Jahr 1967, als sich ein verzweifelter Gemeindekirchenrat im Vorfeld des anstehenden 450. Jubiläums der Reformation in einem leidenschaftlichen, aber letztlich erfolglosen Appell an das Institut für Denkmalpflege in Halle wandte, um Mittel für eine längst überfällige Instandsetzung der Hergisdorfer Kirche einzuwerben. »Auch sie [= die Kirche] stellt ja eine mindestens indirekte Lutherstätte dar«, argumentierte das Gemeindekirchenratsmitglied damals und hatte vollkommen Recht. In der Südvorhalle ist das Reliefbildnis Martin Luthers von 1571 zu sehen (vgl. Abb. 7), und wenigstens seit dieser Zeit führt die Gemeinde den Reformator im Siegel. Evangelische Pfarrer sind seit 1525 belegt. weiterlesen

Martin Luther in Hergisdorf?

Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Mansfeld. Sollte er jemals von Eisleben nach Mansfeld gereist sein, führte sein Weg wohl durch die Grunddörfer, denn die andere Route wäre die Diebeskammer, aber hier trieben Räuber und Diebe ihr Unwesen. Zahlreiche historische Aufzeichnungen belegen die Verbundenheit Martin Luthers mit den Dörfern im Mansfelder Grund. So berichtet der Historiker Prof. Dr. Grössler, wie Luther seinerzeit das Braurecht in Hergisdorf gegen die umliegenden Grafschaften durchsetzte, oder wie er die in Bedrängnis geratenen Hüttenmeister im Mansfelder Grund gegen den Grafen Albrecht unterstützte. Auch verwandtschaftliche Bande gab es hier, denn eine Schwester Luthers heiratete nach Hergisdorf. weiterlesen

Die St. Aegidius - Kirche liegt auf einer Anhöhe östlich des Dorfkerns von Hergisdorf. Sie ist ein spätgotischer Bruchsteinbau (heimatlicher Zechstein) mit charakteristisch großen rundbogigen Schallöffnungen und Satteldach des Westquerturms (inschr. 1472) und dem im Osten liegenden dreiseitig geschlossenen, flachgedeckten Schiff (1512) mit einer kleinen kreuzrippen-gewölbten Vorhalle an der Südseite. Auch die Maßwerkfenster und das stabwerkgerahmte Südportal des Schiffs zeigen spätgotische Formen. Bemerkenswert ist die einheitliche spätgotische Ausstattung, die einen Schnitzaltar (Anfang des 16. Jh.), eine einfache Sandsteinkanzel aus dem Jahre 1515 und Reste von geschnitztem, mit Astwerkornament und Schriftbändern geschmücktem Gestühl (um 1523) des hallischen Kunsttischlers Gabriel Tuntzel umfasst. weiterlesen

Informationen zum Download (Flyer) [1.500 KB]

StartseiteKontaktImpressumHaftungsausschluss